Die jährliche Inflationsrate in der Autonomen Region Madeira lag im Juli 2026 bei 4,7%, ein Rückgang um 0,3 Prozentpunkte gegenüber Juni. Trotz dieser Verlangsamung liegt die regionale Rate 1,7 Prozentpunkte über dem nationalen Durchschnitt von 3,0%.
Die Sektoren, die den jährlichen Preisanstieg am stärksten beeinflussten, waren Transport (9,5%), gefolgt von Restaurants und Beherbergungsdiensten (9,1%) sowie Wohnen, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe (4,7%). Energieprodukte verzeichneten ebenfalls einen Anstieg von 8,9%, und Dienstleistungen stiegen um 7,0% gegenüber 2,7% bei Waren.
Auf monatlicher Basis sank der Verbraucherpreisindex (VPI) auf Madeira im Juli um 0,5%, im Einklang mit dem nationalen Trend. Die 12-Monats-Analyse zeigt jedoch, dass die Preise für Unterkunft und Gastronomie um 7,7%, für Transport um 5,4% und für Wohnen um 4,0% gestiegen sind.