madeira.news
Wirtschaft · Funchal · 7. Juli 2026

José Luís Carneiro fordert Meereswirtschaft als Grundpfeiler der wirtschaftlichen Diversifizierung

Der Generalsekretär der Sozialistischen Partei fordert, dass die Meereswirtschaft Priorität für wirtschaftliche Diversifizierung und Schaffung von Arbeitsplätzen hat.

José Luís Carneiro fordert Meereswirtschaft als Grundpfeiler der wirtschaftlichen Diversifizierung

Während seines Besuchs auf Madeira erklärte der Generalsekretär der Sozialistischen Partei, José Luís Carneiro, dass die Meereswirtschaft eine der wichtigsten Prioritäten des Landes sein müsse. Carneiro betonte die Bedeutung der Nutzung des vollen Potenzials maritimer Aktivitäten zur Diversifizierung der Wirtschaft und zur Schaffung qualifizierter, nachhaltiger Arbeitsplätze für zukünftige Generationen.

Im Rahmen der 'Route der Meereswirtschaft' besuchte der sozialistische Vorsitzende das Walmuseum in Caniçal, traf Fischer und nahm an einer Beobachtungsfahrt der Tier- und Pflanzenwelt im Naturschutzgebiet Ponta de São Lourenço teil. Er hob die Verbindung zwischen Wissenschaft, Forschung und Wissen sowie die Beziehung zwischen Land und Meer hervor, die das Ziel von Machico zur Schaffung eines Geoparks untermauere.

Carneiro bedauerte, dass die derzeitige Regierung der Meereswirtschaft keine Priorität einräume, obwohl Portugal nach der Überprüfung des Festlandsockels durch die UN eine der größten Meeresflächen der Welt erhalten werde. Er versprach, dass die Meereswirtschaft, falls er Premierminister werde, ein Eckpfeiler der wirtschaftlichen Diversifizierung der Autonomen Region Madeira und der Schaffung von Chancen für junge Menschen sein werde.

Zur Fährverbindung zwischen Madeira und dem Festland forderte Carneiro die Umsetzung der versprochenen Studien, die bis Dezember 2025 veröffentlicht werden sollen, und kritisierte Pläne, die nur auf 'Powerpoints' blieben. Für den Fischereisektor sprach er sich für erhöhte Treibstoffsubventionen und die Finanzierung der Modernisierung von Schiffen in Absprache mit den regionalen Behörden aus.

Mehr in Wirtschaft