Der JPP-Abgeordnete Filipe Sousa hat im Parlament in Lissabon einen Änderungsantrag zum Staatshaushalt 2027 eingebracht. Er sieht zusätzliche 35,4 Millionen Euro für Gemeinden und Gemeindebezirke auf Madeira und den Azoren vor, um die höheren Kosten der Insellage auszugleichen.
Davon sollen 11,4 Millionen Euro an die autonome Region Madeira fließen. Vorgesehen sind Aufschläge von 10 Prozent auf die Zuweisungen für die Insel Madeira und von 20 Prozent für Porto Santo. Auf den Azoren gilt dasselbe Prinzip.
Sousa zufolge würde die Maßnahme die Gesamtausgaben nicht erhöhen und anderen Gemeinden im Land kein Geld wegnehmen, da die Mittel aus einer Umschichtung der Reserve des Finanzministeriums stammen. Die Zahlungen würden monatlich und automatisch erfolgen. Er appelliert an PSD und CDS, auch an die Madeira-Abgeordneten, dem Vorschlag zuzustimmen.