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Wirtschaft · Funchal · 12. September 2026

JPP fordert mehrjährige Strategie für Madeiras Weinbau angesichts des Klimawandels

JPP setzt sich für eine integrierte, langfristige Weinbaupolitik ein, die über die Tinta Negra-Traubenpreise hinausgeht und den Klimawandel sowie die Nachhaltigkeit thematisiert.

JPP-Abgeordnete besuchten das Weinfest von Estreito und hörten von Winzern die Herausforderungen des Sektors. Die Partei bekräftigte ihre Position, dass der für Tinta Negra gezahlte Preis höher sein sollte, und erinnerte daran, dass sie bereits 2023 angeprangert hatte, dass die nominalen Preise für Erzeuger seit 30 Jahren unverändert geblieben seien. Obwohl sie die von der Regionalregierung angekündigte Erhöhung um 20 Cent pro Kilo begrüßen, ist JPP der Meinung, dass diese Aufstockung die strukturellen Probleme und die historische Abwertung der Rebsorte nicht löst.

Offizielle Daten zeigen einen Rückgang der Tinta Negra-Produktion zwischen den Ernten 2023 und 2025 um 31,1 % und einen Rückgang der registrierten Winzer um 10 %. JPP warnt, dass ein für 2026 prognostiziertes besseres Produktionsjahr den kumulierten Rückgang nicht ausgleicht und die langfristige Nachhaltigkeit des Weinbaus nicht garantiert.

Miguel Ganança von JPP argumentiert, dass der Schwerpunkt auf einer mehrjährigen Strategie für den Weinbau liegen sollte, die die Region auf den Klimawandel vorbereitet und Themen wie Einkommen, Arbeitskräfte, Klimaanpassung, Landzugang und technische Unterstützung angeht. Die Partei betont, dass die Aufwertung von Tinta Negra entscheidend für den Schutz des Madeiraweins, der Landschaft und des Territoriums ist, und warnt, dass die Aufgabe von Weinbergen zu einem Verlust von Einkommen, Landschaft und gepflegtem Land führt.

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