Die parlamentarische Gruppe der JPP besuchte die Regionale Bananenausstellung in Madalena do Mar, um Produzenten anzuhören und die Politik der GESBA zu hinterfragen. Abgeordneter Rafael Nunes wies auf den Kontrast zwischen den angekündigten Gewinnen des Unternehmens von 1,5 Millionen Euro und den niedrigen Preisen für Landwirte hin.
Nunes erklärte, dass die aktuellen Bananenpreise praktisch die gleichen seien wie vor zwanzig Jahren, was einem Einkommensrückgang der Produzenten von etwa 50 % im Vergleich zu den damaligen Genossenschaftspreisen entspreche. Beispielsweise fiel die erstklassige Banane von 0,51 Euro auf etwa 0,26 Euro pro Kilogramm und die zweitklassige von 0,30 Euro auf 0,15 Euro.
Die JPP kritisierte auch die Zahlung von weniger als 5 Cent pro Kilogramm vermarktbarer Bananenmasse. Die Partei betonte, dass der Einkommensverlust unter Berücksichtigung der Inflation noch erheblicher sei. Zuvor an die Regionalregierung gerichtete Bedenken blieben unbeantwortet, was die JPP dazu veranlasst, sich zu fragen, ob das GESBA-Modell den Landwirten dient oder ein schädliches System aufrechterhält.




