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Wirtschaft · Funchal · 10. August 2026

JPP hinterfragt Regionalregierung wegen 10-Cent-Kraftstoffpreisdifferenz

Die JPP-Partei behauptet, die Kraftstoffpreise auf Madeira spiegeln nicht die versprochene Reduzierung von 10 Cent pro Liter im Vergleich zum Festland wider.

Die Partei Juntos Pelo Povo (JPP) hat die Regionalregierung wegen der angeblichen Nichterfüllung des Versprechens befragt, dass Kraftstoffe auf Madeira mindestens 10 Cent pro Liter günstiger sein würden als auf dem Festland.

Laut JPP ist Diesel in der Region nur zwei Cent günstiger und Benzin (95 Oktan) sechs Cent günstiger im Vergleich zum Festland. Die Partei stellt außerdem fest, dass Diesel auf Madeira im Vergleich zu den Azoren 25 Cent teurer und Benzin fünf Cent teurer ist.

Abgeordneter Luís Martins kritisierte, was er als Ausnutzung der Ferienzeit ansieht, um "die prekären Budgets der Familien zu belasten", und erinnerte daran, dass die Regionalregierung für 2026 über 62 Millionen Euro Steuereinnahmen aus Kraftstoffen erwartet. Die JPP argumentiert, dass diese Situation die Inflation und die Lebenshaltungskosten in der Region verschärft.

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