Ein Vorschlag der Juntos Pelo Povo (JPP)-Partei, der von den Stadträten António Trindade und Inácio Silva vorgelegt wurde und darauf abzielte, das Meer von Funchal aufzuwerten, zu schützen und die Menschen näher an das Meer heranzubringen, wurde in der Stadtratssitzung abgelehnt.
Die Stadträte der JPP äußerten ihre Unzufriedenheit mit der Entscheidung der Mehrheit und betrachteten sie als "mangelnden Ehrgeiz in Bezug auf eines der größten natürlichen Schätze von Funchal". Der Vorschlag sah die Schaffung einer kommunalen Meeresstrategie vor, einschließlich der Einrichtung eines marinen Ökoparks, und befasste sich mit anhaltenden Bedenken hinsichtlich der Wasserqualität und gemeldeter Einleitungen.
Laut JPP missachtet die Ablehnung des Vorschlags die bereits geleistete wissenschaftliche Arbeit und stellt eine verpasste Gelegenheit zum Schutz des Meereserbes dar. Die Stadträte plädierten für einen proaktiveren Stadtrat bei der Bewältigung von Umweltproblemen und der Koordinierung mit verantwortlichen Stellen, wobei sie die Notwendigkeit wirksamer Reaktionen auf gemeldete Situationen und Transparenz gegenüber den Bürgern betonten.
