Der Generalsekretär der JPP, Élvio Sousa, hat der Regionalregierung von Madeira vorgeworfen, ihr Versprechen einer finanziellen Unterstützung in Höhe von 150.000 Euro für Erdbebenopfer in Venezuela nicht eingehalten zu haben.
Laut Sousa sind fast zwei Monate nach der Ankündigung vom 10. Juli "kein einziger Euro" bei den Organisationen vor Ort angekommen. Nach Kontaktaufnahme mit Gemeindevertretern in Caracas und lokalen Beamten bezeichnete Élvio Sousa die Verzögerung als "enorme mangelnde Rücksichtnahme und Glaubwürdigkeit" gegenüber der luso-venezolanischen Gemeinschaft.
Der Abgeordnete betonte die Notwendigkeit schneller sozialer Unterstützung und erinnerte an seine Erfahrungen in Katastrophenfällen auf Madeira. Für die JPP untergräbt die Nichterfüllung des Versprechens die Wirksamkeit regionaler Institutionen und verschlimmert die Situation der betroffenen Familien.