Am kommenden Freitag, dem 18. September, findet ab 18:00 Uhr im Cine Teatro Santo António ein Kolloquium mit dem Titel 'Holocaust und (Ab)lenkungen: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft' statt.
Die Veranstaltung wird mehrere Teile umfassen. Der erste Teil beinhaltet Vorträge über die Bedeutung von Geschichte und Gedächtniserhalt, das Schreiben gegen die Banalität des Bösen, Trauma und die Verbindung zwischen individuellem Gedächtnis und kollektivem Erbe sowie die Relevanz von Anne Franks Tagebuch. Zu den Rednern gehören Professor Dr. Paulo Miguel Fagundes de Freitas Rodrigues, Professorin Dr. Anne Martina Emonts, Professorin Dr. Alda Portugal und Professor Dr. Luís Pimenta Lopes.
Der zweite Teil ist Interventionen von Regionalverbänden gewidmet, wie dem Lokalen Unterstützungszentrum für die Integration von Migranten (CLAIM) und dem Zentrum der Madeirischen Gemeinschaften, VENECOM, dem Afrikanischen Kultur- und Freizeitverein von Madeira und dem Verein PRESENÇA FEMININA, sowie der allgemeinen Öffentlichkeit. Die Moderation übernimmt die Journalistin Marta Cília.