Die Liberale Initiative (IL) kritisierte die Art und Weise, wie der Staat, die Autonome Region und die Stadtverwaltungen mit dem Kulturerbe umgehen, im Zusammenhang mit dem angekündigten Verkauf des Hauses von Lourdes Castro.
Laut der IL haben weder der Staat, noch die Autonome Region, noch die Gemeinde Santa Cruz Interesse am Erwerb der Immobilie für kulturelle Zwecke gezeigt, obwohl die kulturelle, architektonische und historische Relevanz des Ortes anerkannt wird und die Künstlerin den Garten als integralen Bestandteil ihres Werkes betrachtete.
Die liberale Partei hinterfragt das Fehlen konkreter Initiativen zur Erhaltung des Ortes, wie die Schaffung eines Museums-Hauses, und fordert eine Klärung, ob Projekte mit finanziellen und rechtlichen Rahmenbedingungen für diesen Zweck bestehen. Die IL argumentiert, dass, wenn die Behörden die Immobilie von öffentlichem Interesse betrachten, sie nicht erwarten können, dass der private Eigentümer allein die Kosten trägt oder auf seine Rechte verzichtet, insbesondere angesichts des potenziellen Wertes der Immobilie von 4,1 Millionen Euro.