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Politik · Funchal · 4. August 2026

Liberale Initiative kritisiert Wohnungspolitik der Regionalregierung

Die IL ist der Meinung, dass die aktuellen Maßnahmen die Wohnungskrise auf Madeira nicht lösen, da die Preise weiter steigen.

Die Liberale Initiative (IL) bewertet die regionale Wohnungspolitik als unzureichend für die Bewältigung der Krise auf Madeira, wobei die kontinuierlichen Preiserhöhungen den Misserfolg der Regierungsstrategie belegen. Aktuellen Daten zufolge stieg der durchschnittliche Wohnungspreis auf der Insel im Juli im Vergleich zum Vorjahr um 10,3 %, und im Funchal überstieg er 4.000 Euro pro Quadratmeter.

Die Partei kritisiert die Beharung auf Maßnahmen wie die Aussetzung neuer Lizenzen für lokale Unterkünfte (AL) und die fast ausschließliche Konzentration auf den öffentlichen Wohnungsbau, da diese die Ursachen für Angebotsknappheit und Preissteigerungen nicht angehen. Die IL argumentiert, dass die übermäßige Fokussierung auf AL als Sündenbock die Notwendigkeit struktureller Maßnahmen ignoriert.

Zu den Vorschlägen der IL gehören die Wiederinbetriebnahme leerstehender Immobilien, die Vereinfachung von Baugenehmigungsverfahren, die Überarbeitung von Flächennutzungsplänen zur Freigabe von Bauland und die Belebung des Mietmarktes. Die Partei vertritt die Ansicht, dass die Erhöhung des Angebots durch den Abbau administrativer Hürden und private Investitionen entscheidend ist, um Wohnraum zugänglicher zu machen.

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