Das Haus der renommierten madeirischen Künstlerin Lourdes Castro in Caniço steht nun für vier Millionen und einhunderttausend Euro zum Verkauf. Die Immobilie erregt Aufmerksamkeit in der lokalen Kulturszene und den Medien und ist über Sotheby's auf der Plattform Idealista gelistet.
Das Anwesen mit fast 13.000 m² wurde von der Künstlerin und dem Architekten Manuel Zimbro entworfen. Castro betrachtete Haus und Garten als untrennbar, als Erweiterung ihres kreativen Prozesses, und bezeichnete den Garten als ihr "ultimatives Kunstwerk". Ihre Vision war es, das Haus als Museum zu erhalten und den Garten als Hommage an ihre Kunst zu pflegen, vergleichbar mit Monets Gärten in Giverny.
Das Exposé hebt den Denkmalswert des Hauses hervor und beschreibt es als lebendiges Zeugnis von Castros Kunst und Vision. Das Anwesen verfügt über eine bebaute Fläche von 1.500 m² und bietet Potenzial für die Renovierung der bestehenden Residenz sowie für die Entwicklung von touristischen Projekten oder Einfamilienhäusern unter Beachtung der umliegenden Naturschönheit.
Frühere Bemühungen der Parteien PS und JPP, das Haus als schützenswertes Kulturgut einzustufen, führten nicht zu einer endgültigen Genehmigung, obwohl beide Parteien für den Vorschlag stimmten.
