Die Erdgasversorgung Madeiras ist während des Streiks der REN Atlântico-Arbeiter, der bis zum 25. August andauert, gesichert. Die Garantie wurde nach Bemühungen in Lissabon erreicht, wo die Gewerkschaft SITE Sul die Beladung von sechs Tankwagen für die Autonome Region genehmigte.
Diese Lösung folgt auf Warnungen der Regionalregierung, die dringende Maßnahmen vom Ministerium für Umwelt und Energie gefordert hatte, um die Versorgungskontinuität zu gewährleisten. Der Regionalsekretär für Wirtschaft, José Manuel Rodrigues, hatte die möglichen Auswirkungen des Streiks auf das Flüssigerdgasterminal (LNG) in Sines und damit auf die Versorgung Madeiras hervorgehoben, die für das Kraftwerk Vitória (CTV3) unerlässlich ist und etwa 35 % der thermischen Energieerzeugung der Region deckt.
José Manuel Rodrigues zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis des Verhandlungsprozesses und betonte, dass die Lösung die Versorgung der Region sichert und Störungen für Familien, Unternehmen und öffentliche Dienste vermeidet. Er dankte der Regierung der Republik, den operativen Stellen und den Gewerkschaftsstrukturen für ihre Zusammenarbeit bei der Bewältigung der Bedürfnisse Madeiras und versicherte, dass die Situation weiterhin überwacht wird, um die normale Versorgung der Region sicherzustellen.