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Tourismus · Funchal · 9. Juli 2026

Miguel Albuquerque: Madeira hat nicht zu viel Tourismus und setzt auf Aufwertung

Der Präsident der Regionalregierung erklärte, dass der Tourismus auf Madeira organisiert sei und auf ein besseres Produkt und höhere Preise abziele.

Miguel Albuquerque: Madeira hat nicht zu viel Tourismus und setzt auf Aufwertung

Miguel Albuquerque versicherte, dass Madeira keinen Tourismusüberschuss habe und bezeichnete solche Ideen als "Unsinn". Laut dem Präsidenten der Regionalregierung müsse der Sektor organisiert werden, um Ziele wie "besseres Produkt, besserer Service, höherer Preis" zu erreichen.

Albuquerque betonte, dass Investitionen in öffentliche Räume in Abstimmung mit den Stadtverwaltungen darauf abzielen, die Insel aufzuwerten. Ziel sei es, gepflegte Gärten, gut organisierte Terrassen und für alle zugängliche öffentliche Bereiche ohne "Touristen-Ghettos" zu schaffen. Die Strategie umfasst auch die Bewirtschaftung von Levadas und touristischen Anziehungspunkten, einschließlich der Einführung von Parkautomaten und Eintrittsgeldern zur Deckung von Wartungs- und Infrastrukturkosten.

Der Leiter der Exekutive präsentierte Daten, die ein signifikantes Tourismuswachstum zwischen 2015 und 2025 belegen, mit Zunahmen bei Gästen, Übernachtungen, Einnahmen und einer Verdoppelung des durchschnittlichen Zimmerpreises. Er argumentierte, dass dieser Ansatz allen zugutekomme, indem er das touristische Angebot ohne Massentourismus verbessere.

Auch Investitionen in Kulturgüter wurden erwähnt, wobei die Notwendigkeit betont wurde, die Preise an die Qualität des Angebots und die Wartungskosten anzupassen. Albuquerque räumte ein, dass dies ein schrittweiser Prozess sei, versicherte jedoch, dass er geplant und umgesetzt werde.

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