Abgeordneter Paulo Neves hat Bedenken hinsichtlich des Vorschlags der Europäischen Kommission zur Änderung der Verwaltung von EU-Fonds geäußert. Der neue Ansatz sieht vor, dass Verhandlungen über Gemeinschaftsfonds für die Gebiete in äußerster Randlage (GÄR) direkt zwischen Brüssel und den jeweiligen Zentralregierungen geführt werden, wobei die Regionalregierungen ausgeschlossen werden.
Neves, der für die PSD/M in die Assembleia da República gewählt wurde, bezeichnete diesen Vorschlag als eine „bedauerliche zentralistische Versuchung“, die „die Befugnisse und Legitimität der Gebiete in äußerster Randlage missachtet“ und einen „ernsten Rückschritt“ darstellt. Diese Äußerung erfolgte während einer Anhörung im Ausschuss für europäische Angelegenheiten der Assembleia da República vor Minister Paulo Rangel.




