Die Portugiesische Wohltätigkeitsgesellschaft der Damen in Caracas stellt täglich rund 200 Mahlzeiten bereit und betreut 147 vom Erdbeben betroffene Familien, von denen viele aus Madeira stammen. Diese humanitäre Hilfe ist nach der jüngsten Tragödie in La Guaira und Caracas noch wichtiger geworden.
Während eines Besuchs von Rui Abreu führten Spezialisten der Lissabonner Feuerwehr eine technische Inspektion der Einrichtungen durch. Die Bewertung ergab keine strukturellen Schäden, was der Institution die Fortsetzung ihrer Tätigkeit ermöglicht. Die Leiterin Lucecita Fernandes betonte, dass das Wissen um die Stabilität des Gebäudes es den Portugiesischen Damen ermöglicht, die Gemeinschaft in dieser Notsituation ohne Unterbrechung zu unterstützen.
Fernandes wies auf die Zunahme der Hilfsanträge nach dem Erdbeben hin und dankte der Regionalregierung für ihre Unterstützung, wobei sie erwähnte, dass viele der unterstützten Bürger Madeirer sind. Rui Abreu erwähnte die Aufstockung der außerordentlichen Sozialhilfemittel für Venezuela von 60.000 auf 150.000 Euro und deutete an, dass die Portugiesischen Damen für ihre tägliche Arbeit mit den betroffenen Familien berücksichtigt werden könnten.




