Die Sozialistische Partei (PS) hat die "völlige Gefühllosigkeit und Untätigkeit" der Regionalregierung angeprangert und ihr vorgeworfen, die Senkung der Mineralöl- und Energiesteuer (ISP) zu verweigern.
Laut den Sozialisten belastet diese Haltung die Bürger in einer Region, die bereits die höchsten Lebenshaltungskosten des Landes hat, noch weiter. Célia Pessegueiro, Vorsitzende der PS-Madeira, äußerte sich besorgt über die "finanzielle Erstickung" von Familien und Unternehmen, die durch steigende Kraftstoffpreise verschärft wird, was sich auf wesentliche Güter und Dienstleistungen auswirkt.
Die PS argumentiert, dass die Senkung der ISP eine Frage der "politischen Wahl und des Willens" sei und kritisiert die Nutzung der regionalen Autonomie nur zur Steuererhebung und für Investitionen wie Golfplätze und Seilbahnen, anstatt direkter Unterstützung für die Bevölkerung. Die Sozialisten bezeichneten auch kürzlich angekündigte Unternehmensunterstützungspakete als "Propaganda", da sie lediglich die Anwendung bestehender EU-Fördermittel seien.