Die Partei Chega-Madeira hat der Regionalleitung der Polizei für Öffentliche Sicherheit (PSP) vorgeworfen, Urlaubstage von Beamten zu streichen, um die Absicherung der Nationalen Rallye zu gewährleisten.
Laut der Partei könnte die Veranstaltung anfänglich eine negative Einschätzung von der PSP selbst erhalten haben. Der regionale Vorsitzende von Chega, Hugo Nunes, bezeichnete die Entscheidung als Beispiel für "mangelnde Planung" und "Inkompetenz" der Führung des Regionalen Kommandanten und argumentierte, dass die Beamten nicht für Planungsfehler bezahlen sollten.
Chega warnte auch davor, dass die Streichung von Ruhezeiten keine normale Praxis werden dürfe, insbesondere angesichts des bestehenden Personalmangels und der Arbeitsbelastung, mit denen die PSP-Profis bereits konfrontiert sind. Abgeordneter Francisco Gomes fügte hinzu, dass diese Politik die operative Kapazität der PSP untergrabe und die Institution von ihrer Aufgabe, die Bevölkerung zu schützen, entferne, da die Beamten für andere wichtige Aufgaben nicht zur Verfügung stünden.
Diese Anschuldigung kommt inmitten von Beschwerden über die Arbeitsbedingungen der Sicherheitskräfte auf Madeira, die Chega auf schlechtes Management durch das Regional-Kommando der PSP zurückführt.