Der PS-Stadtrat Rui Caetano kritisierte den Vorschlag des Präsidenten der Regionalregierung für den Bau von Hochhäusern mit zwanzig Stockwerken. Auf der Stadtratssitzung bezeichnete Caetano den angeblichen Mangel an Grundstücken als "eine falsche Frage und einen Vorwand, um fünf Jahrzehnte der Inkompetenz der PSD-Regierungen bei der Lösung des Wohnungsproblems zu verschleiern".
Der Sozialist argumentierte, dass es keine Garantie gebe, dass diese Gebäude bezahlbare Wohnungen bieten würden, und betonte, dass Funchal bezahlbare Preise und nicht Wohnraum fehle. Er wies auf mangelnde Strategie und politischen Willen zur Intervention auf dem Markt hin und nannte öffentliche Grundstücke wie das Viertel Penha de França, die unentwickelt bleiben, während andere Viertel wie Quinta das Freiras und Ponte erst jetzt ausgeschrieben werden.
Caetano hob auch das Potenzial zur Sanierung des Viertels Santa Maria hervor, um die Aufnahmekapazität zu verdoppeln und leerstehende Häuser zu nutzen. Er kritisierte die Regionalregierung für unerfüllte Versprechen, wie die Schaffung von über vierzig Wohneinheiten im Jahr 2023, die bis heute nicht gebaut wurden. Er schloss daraus, dass das Fehlen von Wohnraumlösungen auf mangelnde politische Entschlossenheit und eine Bevorzugung der Immobilienspekulation gegenüber dem Recht auf Wohnraum zurückzuführen sei.




