Die JPP-Partei kritisierte die jüngste Diskussion über den Bau von Gebäuden mit 20 oder mehr Stockwerken in Funchal und meinte, dies könne die Debatte über die Zukunft der Stadt und die Reaktion auf die Wohnkrise nicht ersetzen.
Die JPP-Stadträte erklärten, sie lehnten isolierte Maßnahmen und improvisierte Lösungen ab und forderten eine strukturelle, integrierte und breit mit der Bevölkerung diskutierte Strategie, die auf einem ausgewogenen und nachhaltigen Stadtentwicklungsmodell basiert.
Die Partei ist der Ansicht, dass die Überarbeitung von Gebietsmanagementinstrumenten ein wichtiger Schritt sein kann, warnt jedoch, dass dieser Prozess kein Vorwand sein dürfe, um das städtebauliche Modell der Stadt durch verstärkten Hochhausbau ohne Fachgutachten, strenge Studien und öffentliche Beteiligung zu verändern.
Die JPP vertritt die Ansicht, dass vor der Diskussion des Hochhausbaus wesentliche Fragen beantwortet werden müssen, wie die Wiederherstellung leerstehender Immobilien und die Sanierung städtischer Gebäude zur Erhöhung des Angebots an öffentlich gefördertem und bezahlbarem Wohnraum. Die Partei erinnert an ihre konsequente Haltung bei der Abstimmung über städtebauliche Vorschläge, bei denen sie stets wirksame Beiträge für öffentlichen oder bezahlbaren Wohnraum forderte.




