Die Präsidentin der PS-Madeira, Célia Pessegueiro, forderte die Regionalregierung auf, öffentlich die Beträge offenzulegen, die Madeira im Rahmen des Aufbau- und Resilienzprogramms (PTRR) erhalten wird, die Fristen für die Überweisungen und die geplanten Investitionen.
Auf einer Pressekonferenz erinnerte Pessegueiro daran, dass das nationale Programm im Wert von über 22 Milliarden Euro auf das ganze Land ausgeweitet wurde, Madeira jedoch keine klaren Informationen über die Beträge und deren Erhaltungszeitpunkt hat. Sie kritisierte den Mangel an Transparenz und fragte, ob die Exekutive 80 Maßnahmen oder nur zwei vorgelegt habe und ob dies einen Rückzug oder eine schwache Verhandlungsfähigkeit widerspiegele.
Pessegueiro betonte, dass Madeira auf der Grundlage früherer Programme Anspruch auf etwa 1,1 Milliarden Euro aus dem PTRR haben sollte. Die sozialistische Führerin hält es für unerlässlich, diese Beträge für die mittelfristige und langfristige Haushaltsplanung zu definieren, insbesondere vor den Parteikonsultationen für den Regionalhaushalt im September/Oktober.
Sie vermutet, dass die mangelnde Ankündigung durch die Regionalregierung auf Unsicherheit und das Fehlen von Zusagen der Republikregierung zurückzuführen ist. Pessegueiro kritisierte die madeirische Exekutive dafür, dass sie seiner Meinung nach "eine Regierung der gleichen politischen Farbe deckt, die Madeira bisher nicht freundlich gesinnt war", und stellte dies dem Transparenzverhalten früherer sozialistischer Regierungen gegenüber.
