Die Partei REAGIR hat die von der Regionalregierung vorgestellte Lösung für sogenannte 'problematische Entlassungen' kritisiert und erklärt, dass damit lediglich der Druck vom Krankenhaus Dr. Nélio Mendonça auf die Gesundheitszentren verlagert werde.
Laut einer Erklärung, die von der Regionalbeauftragten Liana Reis unterzeichnet wurde, liegt die Ursache des Problems in der Unzulänglichkeit der sozialen Angebote auf Madeira, insbesondere im Mangel an Plätzen in Wohnheimen für ältere Menschen (ERPI), im integrierten Netz für kontinuierliche Versorgung und in der häuslichen Unterstützung.
REAGIR hält es für "unverständlich", dass sich die Regierung auf SESARAM konzentriert und das Regionalsekretariat für Inklusion und soziale Sicherheit vernachlässigt. Die Partei weist auch auf einen Mangel an Personal bei SESARAM hin, was ein Risiko für die Maßnahme darstellt und möglicherweise nur zu einer Verlagerung der Überlastung zwischen den Diensten führt, ohne das strukturelle Problem zu lösen.




