Die Regionalregierung von Madeira hat die Förderregeln für landwirtschaftliche Zufahrtswege im Rahmen des PEPAC-Programms geändert. Der förderfähige Kostenanteil sinkt von 100 auf 50 Prozent. Die Änderung ist in der Verordnung Nr. 607/2026 festgehalten und betrifft die Maßnahme F.1.5.
Die Regierung verweist auf gestiegene Baukosten. Die sozialistische Abgeordnete Sílvia Sousa Silva hat gefragt, ob dieselbe Regel auch für andere öffentliche Investitionen gilt, und zog einen Vergleich zum neuen Krankenhaus. Dieser Vergleich trifft nicht ganz zu, da die Zentralregierung ihren 50-prozentigen Anteil am Krankenhaus beibehalten will.
Für Landwirte und Gemeinden mit vorbereiteten Projekten kann die Änderung Verzögerungen, kleinere Vorhaben oder den Verzicht bedeuten. Unklar ist, ob der neue Satz nur für neue Anträge gilt oder auch für bereits genehmigte Projekte.