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Gesellschaft · Funchal · 27. Juli 2026

Regionalregierung sichert zu: Kein Senior bleibt wegen Geldmangels ohne Heimplatz

Die Regionalregierung von Madeira garantiert, dass alle älteren Menschen Zugang zu Pflegeheimplätzen haben werden, unabhängig von ihren finanziellen Mitteln.

Regionalregierung sichert zu: Kein Senior bleibt wegen Geldmangels ohne Heimplatz

Die Regionalsekretärin für Inklusion, Arbeit und Jugend, Paula Margarido, versicherte, dass kein Senior auf Madeira aufgrund fehlender finanzieller Mittel ohne Platz in einer stationären Einrichtung für ältere Menschen (ERPI) bleiben wird.

Derzeit warten zwischen 1.200 und 1.250 Personen auf einen Platz, doch die Exekutive plant, sowohl die Kapazität der Heime als auch die häusliche Unterstützung, die bereits rund 3.000 Menschen zugutekommt, zu erhöhen.

Die Finanzierung sozialer Plätze, wie die im neuen Sozialkomplex Santa Clara, erfolgt durch das Institut für Soziale Sicherheit Madeiras, wobei die Eigenbeteiligung der Familien einkommensabhängig berechnet wird. Die monatlichen Kosten für einen Platz belaufen sich auf rund 1.200 Euro, wobei die Soziale Sicherheit die vollen Kosten übernimmt, wenn die Familie nicht über die finanziellen Mittel verfügt.

Das neue ERPI wird auch 15 Zwischenbetten für klinisch entlassene Krankenhauspatienten anbieten, die auf eine Platzierung in anderen sozialen Diensten warten. Die Regionalregierung wird diese Kosten bis Ende des Jahres übernehmen, während Verhandlungen über die Finanzierung aus dem nationalen Haushalt ab 2027 laufen.

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