madeira.news
Gesellschaft · Funchal · 2. Juli 2026

Rui Abreu in Venezuela: Zwei Solidaritätskonten für Erdbebenopfer angekündigt

Rui Abreu ist in Venezuela angekommen, um die Situation der madeirischen Gemeinschaft nach Erdbeben zu bewerten und kündigte die Einrichtung zweier Solidaritätskonten an.

Rui Abreu in Venezuela: Zwei Solidaritätskonten für Erdbebenopfer angekündigt

Rui Abreu, Leiter des Kabinetts des Präsidenten der Regionalregierung von Madeira, ist in Venezuela eingetroffen, um die Lage der madeirischen Gemeinschaft zu verfolgen, die von den Erdbeben am 24. Juni betroffen ist. Nach einer Reise, die durch das Fehlen von Direktflügen erschwert wurde, landete Abreu in Barquisimeto und reiste weiter nach Caracas und La Guaira, um Kontakt mit der lokalen Gemeinschaft, Vertretern portugiesischer Gemeinschaften sowie der portugiesischen Botschaft und dem Konsulat aufzunehmen.

Bei seiner Ankunft räumte Rui Abreu ein, dass die Realität vor Ort dramatischer sein könnte, als die gezeigten Bilder vermuten lassen. Die unmittelbare Priorität sei es, "ein möglichst genaues Bild" der Situation der von den Erschütterungen betroffenen Madeirer und Nachkommen von Portugiesen zu zeichnen.

Als regionale Reaktion wurden zwei Solidaritätskonten angekündigt. Eines wird vom Portugiesischen Roten Kreuz verwaltet, um vorrangige Institutionen und Hilfsmaßnahmen zu unterstützen. Das zweite, gefördert vom Rat der Madeirischen Diaspora, dient der direkten Unterstützung betroffener Familien. Die Regionaldirektion für Gemeinschaften und Außenbeziehungen wird die Sammlung von Hilfsgütern koordinieren, wobei der dringende Bedarf an medizinischer Ausrüstung, Hygieneartikeln und Wasseraufbereitungsmaterialien ermittelt wurde.

Mehr in Gesellschaft