Die Sinergia – Energie-Gewerkschaft traf sich mit der parlamentarischen Gruppe der CDS-PP in der Legislativversammlung von Madeira. Ziel des Treffens war es, die Besonderheiten des regionalen Stromsystems vorzustellen und sich für die Anerkennung der Mitarbeiter der EEM-Gruppe einzusetzen.
Während des Treffens hob die Gewerkschaft hervor, dass die Stromsysteme von Madeira und Porto Santo isoliert betrieben werden, ohne Verbindung untereinander oder mit externen Netzen. Der Beitrag von Investitionen aus dem Aufbau- und Resilienzplan (PRR) zur Versorgungssicherheit und zur Integration erneuerbarer Energien wurde anerkannt, wobei jedoch die Notwendigkeit einer permanenten Reaktionskapazität betont wurde.
Auch das Management der Wasserkraftproduktion und die Bedeutung des Tarifkonvergenzmechanismus mit dem Festland wurden erörtert. Sinergia betonte die Qualifikation der Fachkräfte der EEM-Gruppe als Garantie für die Kontinuität und Qualität der öffentlichen Stromversorgung und äußerte den Wunsch nach einem regelmäßigeren Dialog mit der Unternehmensleitung, wobei darauf hingewiesen wurde, dass der Vorschlag zur Aktualisierung des kollektiven Arbeitsregelungsinstruments für 2026 unbeantwortet bleibt.