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Gesundheit · Funchal · 16. September 2026

Straßenarbeiter auf Madeira: Mangelnde Schutzausrüstung gibt Anlass zur Sorge

Arbeiter, die die Straßenränder Madeiras reinigen, verzichten häufig auf notwendigen Gehör-, Augen- und Atemschutz.

Arbeiter, die für die Reinigung der Straßenränder auf Madeira zuständig sind und durch Warnwesten gekennzeichnet sind, arbeiten oft mit lauten und vibrierenden Maschinen ohne ausreichenden Schutz.

Beobachtungen zeigen das Fehlen von Gehörschutz, Augenschutz, schnittfesten Handschuhen, verstärkten Stiefeln und Staubmasken. Lärmpegel von 95-112 Dezibel, weit über den europäischen Grenzwerten, können innerhalb von Minuten zu permanentem Gehörverlust führen. Vibrationen von Freischneidern und Kantenschneidern bergen das Risiko eines Hand-Arm-Vibrationssyndroms, einer fortschreitenden und irreversiblen Erkrankung.

Unzureichender Augenschutz setzt Arbeiter dem Risiko von umherfliegenden Trümmern aus, während das Einatmen von Staub und Abgasen zu Atemwegserkrankungen führen kann. Ungeeignetes Schuhwerk auf unebenem Gelände erhöht das Unfallrisiko. Diese Gefahren sind weltweit in der Straßeninstandhaltung gut dokumentiert und erfordern eine vollständige persönliche Schutzausrüstung (PSA), wie sie in weiten Teilen Westeuropas üblich ist.

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