Fischer auf Madeira und den Azoren können nun wieder Riesenaugenthunfisch fangen, eine Aktivität, die seit mehreren Jahren ausgesetzt war. Die Wiederaufnahme folgt der Sicherung einer zusätzlichen Quote von 500 Tonnen für 2026, die durch Koordination zwischen den beiden Regionalregierungen und der Zentralregierung erreicht wurde.
Das Regionale Sekretariat für Landwirtschaft und Fischerei von Madeira betonte, dass diese Quotensteigerung eine Gelegenheit zur Steigerung des Einkommens der Fischer darstellt. Die Entscheidung unterstreicht die Bedeutung einer geeinten Haltung zwischen den autonomen Regionen bei der Vertretung der Interessen des Fischereisektors.
Betriebsvorschriften wurden eingeführt, darunter Fangbeschränkungen pro Reise und pro Schiffsklasse sowie eine Beschränkung auf eine Angelfahrt alle 48 Stunden. Eine Absichtserklärung zwischen den Regionalregierungen von Madeira und den Azoren, die seit Januar 2025 in Kraft ist, zielt darauf ab, die Nachhaltigkeit der Ressource und die Stabilität der wirtschaftlichen Aktivität zu fördern.