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Politik · Funchal · 1. November 2026

Trump öffnet die Tür für russisches Diesel und sorgt für Kritik

Ein von US-Präsident Trump angekündigtes Abkommen über russischen Diesel kehrt die Sanktionspolitik um und wirft rechtliche Fragen auf.

US-Präsident Donald Trump hat ein Abkommen mit Russland über den Import von Diesel angekündigt und damit die amerikanische Sanktionspolitik gegenüber Moskau umgekehrt. Zunächst sind 300.000 Tonnen für den amerikanischen und den globalen Markt vorgesehen.

Die Regierung begründet den Schritt mit dem Ziel, die Kraftstoffpreise in den Vereinigten Staaten zu senken. Der Ankündigung ging jedoch nur wenige Wochen zuvor die Unterzeichnung eines Gesetzes voraus, das Zölle und Sanktionen gegen Länder vorsah, die russische Energieprodukte kaufen.

Das Finanzministerium stellte eine befristete Lizenz aus, die Verkauf, Transport und Import bis zum 7. April 2027 erlaubt. Juristen und Abgeordnete bezweifeln jedoch, dass eine präsidiale Lizenz ein vom Kongress beschlossenes Verbot aufheben kann. Kritik kam von Republikanern und Demokraten sowie von der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas.

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