Waldbrände haben Spanien erneut in Alarmbereitschaft versetzt, mit einem Sommer, der von extremen Temperaturen, Wind und anhaltender Dürre geprägt ist. Diese Faktoren haben eine Reihe von Großbränden angeheizt, insbesondere in den inneren und nordwestlichen Regionen, wo trockene Vegetation und schwieriges Gelände die Löscharbeiten erschweren.
Der spanische Zivilschutz meldete 15 relevante aktive Brände, von denen die meisten staatliche Unterstützung benötigten. Kastilien und León, Asturien und Galizien waren die am stärksten betroffenen Regionen. Der Brand in Larouco in Galizien gilt als der größte in der Geschichte der Region mit über 30.000 Hektar verbrannter Fläche, während der Brand in Jarilla in Extremadura etwa 16.800 Hektar verbrannte.
Im Juli 2026 blieb die Situation mit sechs großen aktiven Bränden in mehreren Provinzen besorgniserregend. Die Hitzewelle erhöhte das Risiko auf extrem, was die Löscharbeiten erschwerte und die Wahrscheinlichkeit neuer Ausbrüche erhöhte. Hunderte wurden präventiv evakuiert und Zehntausende im Laufe der Kampagne vertrieben, wobei Ermittlungen auf kriminelle Ursachen in einigen Fällen hindeuteten.
Die spanische Reaktion stützte sich auf eine starke Koordination zwischen Feuerwehr, Zivilschutz, Streitkräften und europäischer Hilfe, einschließlich der Aktivierung des europäischen Katastrophenschutzverfahrens. Bis Mitte Juli waren etwa 120.000 Hektar verbrannt, eine Zahl, die aufgrund von intensiven Hitzeepisoden stark anstieg.




