Das menschliche Gehirn, das etwa 1,3 bis 1,5 kg wiegt und 86 Milliarden Neuronen enthält, verbraucht 20 % bis 25 % der gesamten Körperenergie. Der Schutz dieses lebenswichtigen Organs vor Krankheiten wie Demenz und Schlaganfällen erfordert nicht nur gesunde Lebensgewohnheiten, sondern auch grundlegende physiologische Mechanismen.
Tiefschlaf ist nicht nur für die körperliche Erholung unerlässlich, sondern auch für das Gleichgewicht des glymphatischen Systems, das für die Zirkulation der Zerebrospinalflüssigkeit und die Beseitigung von Stoffwechselabfällen, die durch Gehirnaktivität entstehen, verantwortlich ist. Die Schlafqualität ist direkt mit dem Gehirnstoffwechsel und der Erhaltung der kognitiven Funktion verbunden.
In der klinischen Praxis ist das Verständnis der Schlafqualität, nicht nur der Schlafdauer, entscheidend für die Interpretation von Fällen anhaltender Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und anderer Probleme. Neurowissenschaften und integrative Medizin betrachten Mikrobiota, zirkadiane Rhythmen, Neurotransmitter und Entzündungen als miteinander verbundene Faktoren für die Gehirngesundheit.




