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Umwelt · Funchal · 12. September 2026

Wind und niedrige Luftfeuchtigkeit erhöhen das Brandrisiko auf Madeira

Der Regionale Zivilschutz warnt bis zum 15. September vor erhöhter Waldbrandgefahr auf Madeira aufgrund sich verschlechternder Wetterbedingungen.

Der Regionale Zivilschutzdienst (SRPC) hat vor einer erhöhten Waldbrandgefahr auf der Insel Madeira in den kommenden Tagen gewarnt. Die Vorhersage prognostiziert eine allmähliche Verschlechterung der Wetterbedingungen mit starkem Wind und niedriger relativer Luftfeuchtigkeit, die mindestens bis Dienstag, den 15. September, andauern sollen.

Das Risiko gilt insbesondere in den Hochlagen sowie im östlichen und westlichen Extrem der Insel als besonders hoch. Es werden überwiegend Winde aus Nord/Nordost erwartet, mit Böen, die in exponierten Gebieten bis zu 60 km/h erreichen können. Die Luftfeuchtigkeit wird voraussichtlich sinken, mit geringer Erholung in den höheren Lagen während der Nacht, was die Entzündung und schnelle Ausbreitung potenzieller Waldbrände begünstigen könnte.

Der Zivilschutz empfiehlt der Öffentlichkeit, präventive Maßnahmen zu ergreifen und die geltenden Beschränkungen einzuhalten, einschließlich des Verbots von Lagerfeuern und kontrollierten Bränden zwischen dem 1. April und dem 31. Oktober. Es wird auch davon abgeraten, funkenverursachende Geräte in ländlichen Gebieten zu verwenden und den Anweisungen der Behörden zu folgen.

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