ADN Madeira fordert eine öffentliche Bewertung der Umsetzung von Tierschutzgesetzen in den 11 Gemeinden der Region. Maíza Fernandes vom ADN Madeira betont die Notwendigkeit, die kommunale tierärztliche Versorgung, offizielle Sammelstellen, die Überwachung und verfügbare Mittel sowie die Zusammenarbeit mit lokalen Tierschutzvereinen zu klären.
Die Partei verweist auf regionale Gesetze, die für jede Gemeinde einen kommunalen Tierarzt vorschreiben, mit einer Frist bis Ende 2018. Ein Bericht aus dem Jahr 2025 zeigt jedoch, dass einige Gemeinden diesen Dienst nicht anbieten, was für ADN eine öffentliche Klärung erfordert.
ADN Madeira schlägt die Veröffentlichung einer aktualisierten Karte der Gemeinden vor, die die tierärztliche Versorgung, offizielle Tierfanglösungen und deren Kapazitäten detailliert beschreibt. Sie fordern auch aggregierte Daten über gesammelte, kastrierte, adoptierte und rechtmäßig eingeschläferte Tiere. Die Überwachung, einschließlich der Bearbeitung von Beschwerden und Maßnahmen gegen Misshandlung, ist ein weiterer Bereich, den die Partei geklärt sehen möchte.
Die Partei hebt die entscheidende Rolle von Tierschutzvereinen hervor, die oft mit erheblichen finanziellen und materiellen Schwierigkeiten konfrontiert sind, und argumentiert, dass die öffentliche Politik auf Prävention und Durchsetzung abzielen und institutionelle Zusammenarbeit gewährleisten sollte. ADN Madeira glaubt, dass der jüngste Fall in Santo Tirso als Warnung dient, proaktiv zu handeln, bevor solche Situationen vor Gericht landen.