Die Partei ADN Madeira hat das, was sie als "bösen Glauben" des Instituts für Unternehmensentwicklung (IDE, IP-RAM) bezeichnet, angeprangert. Laut ADN werden madeirische Unternehmer aufgefordert, während der Covid-19-Pandemie erhaltene Hilfen zurückzuzahlen, wobei in einigen Fällen bereits Pfändungen und Kontensperrungen erfolgten.
Die Situation ergibt sich daraus, dass das IDE beschloss, nach mehreren Jahren Buchhaltungsunterlagen anzufordern und eine kurze Frist für deren Einreichung festlegte. ADN Madeira betrachtet diese Haltung als nachteilig für Unternehmen, insbesondere in einer komplizierten historischen Zeit, die zur Schließung vieler wirtschaftlicher Aktivitäten führte.
Die Partei befürwortet eine ordnungsgemäße Prüfung zur Verhinderung von Betrug, jedoch mit gesundem Menschenverstand und verlängerten Fristen für die Einreichung von Dokumenten, damit die Unternehmer ihre Buchhaltung organisieren können. ADN warnt auch vor möglichen Inspektionen vor Ablauf der gesetzlichen Frist für die Dokumentenprüfung und befürchtet, dass diese Situation zur Schließung von KMU und zur daraus resultierenden Arbeitslosigkeit führen könnte.




