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Wirtschaft · Funchal · 27. Juli 2026

APRAM sichert europäische Ausnahmeregelung für Energieverbrauch von Kreuzfahrtschiffen

Kreuzfahrtschiffe zwischen Madeira und anderen EU-Regionen in äußerster Randlage profitieren von einer Energieausnahmeregelung, die die Wettbewerbsfähigkeit stärkt.

APRAM sichert europäische Ausnahmeregelung für Energieverbrauch von Kreuzfahrtschiffen

Die Hafenverwaltung der Autonomen Region Madeira (APRAM) hat zur Erlangung einer europäischen Ausnahmeregelung für den Energieverbrauch von Kreuzfahrtschiffen beigetragen. Diese Maßnahme, die im Juni mit rückwirkender Geltung ab dem 1. Januar 2023 offiziell wurde und bis Ende 2029 gültig ist, befreit Fahrten zwischen Madeira und anderen EU-Regionen in äußerster Randlage von den Verpflichtungen der FuelEU Maritime-Verordnung.

Die Vorstandsvorsitzende der APRAM, Paula Cabaço, betonte die technische und institutionelle Arbeit, die die Notwendigkeit eines differenzierten Ansatzes für Regionen in äußerster Randlage aufzeigte und sicherstellte, dass die Energiewende die Wettbewerbsfähigkeit der Häfen nicht beeinträchtigt. Diese Ausnahmeregelung zielt zusammen mit dem spezifischen EU-ETS-Regime darauf ab, die Kosten für Reedereien zu senken.

Die Vorteile erstrecken sich auf die Azoren und stärken Madeira als Kreuzfahrtziel. Ähnliche Ausnahmeregelungen wurden für den regulären Passagiertransport zwischen Madeira und Porto Santo sowie für die Verbindungen zwischen den Azoren-Inseln veröffentlicht, was den Weg für potenzielle neue Verbindungen zwischen Madeira und den Azoren ebnet.

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