Die Regionalregierung von Madeira hat angekündigt, eine Vorauszahlung von 4,7 Millionen Euro für Mehrwertsteuerrückerstattungen an die privaten sozialen Solidaritätsinstitutionen (IPSS) der Insel zu leisten. Dieser Betrag entspricht 50% der Steuer, die für Arbeiten gezahlt wurde, die durch den Wiederherstellungs- und Resilienzplan (PRR) finanziert wurden.
Diese Maßnahme ist eine vom madeirischen Exekutiv gefundene Lösung, um ein seit Monaten bestehendes Problem im Zusammenhang mit Verzögerungen bei den Rückerstattungen durch die Zentralregierung zu lösen. Der Regionalpräsident Miguel Albuquerque bezeichnete die administrativen Hürden als "byzantinische Komplexität", die madeirische Institutionen daran hinderte, die Rückerstattung zu erhalten, im Gegensatz zu ihren Festlandkollegen.
Albuquerque äußerte seine Frustration über die mangelnde Lösung auf nationaler Ebene trotz mehrerer Treffen in Lissabon. Die Entscheidung, die Gelder vorab auszuzahlen, zielt darauf ab, die finanziellen Auswirkungen auf die lokalen IPSS zu mildern, während auf eine Abrechnung mit der Zentralregierung gewartet wird. Der Präsident versicherte auch, dass der Zeitplan für andere PRR-Sozialprojekte eingehalten wird, wobei mehrere Arbeiten bereits abgeschlossen sind oder kurz vor dem Abschluss stehen.




