Die Jugendorganisation Chega-Madeira hat der Regionalregierung vorgeworfen, keine "ernsthafte Strategie" zur Bewältigung der Wohnraumkrise auf der Insel zu haben.
Die Parteistruktur ist der Meinung, dass die hohen Hauspreise insbesondere junge Menschen und junge Paare auf Madeira betreffen. Sie kritisieren, was sie als Fokus der Exekutive auf Luxusimmobilienmodelle für den ausländischen Markt bezeichnen, auf Kosten von bezahlbarem Wohnraum.
Koordinatoren von Chega-Madeira Jugend erklären, dass viele junge Berufstätige trotz ihres Gehalts nicht aus dem Elternhaus ausziehen können, was zur Verzögerung der Familiengründung und zur Abwanderung junger Menschen aus der Region führt. Sie fordern mehr bezahlbaren Wohnraum und politische Maßnahmen zur Förderung der Emanzipation junger Menschen.