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Politik · Funchal · 11. September 2026

CHEGA legt Gesetzesentwurf in ALRAM vor zur Bindung von Autismus-Fachkräften und Unterstützung von Familien

CHEGA schlägt dringende Maßnahmen zur Aufwertung und Bindung von Fachkräften zur Unterstützung von Autismus-Betroffenen und zur Hilfe für madeirische Familien vor.

Die parlamentarische Gruppe von CHEGA in der Legislativversammlung der Autonomen Region Madeira hat einen Resolutionsentwurf eingereicht, der dringende Maßnahmen zur Aufwertung, Bindung und Spezialisierung von Fachkräften für die Betreuung von Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) vorsieht.

Die parlamentarische Initiative betont, dass die derzeitigen öffentlichen Zuschüsse nur die grundlegenden Betriebskosten decken und soziale Einrichtungen dadurch nicht mit den Gehaltstabellen des öffentlichen Sektors oder der Privatwirtschaft konkurrieren können. Dies führt zu einem Mangel an Therapeuten und Psychologen, was lange Wartelisten und den Verlust entscheidender Frühinterventionsmöglichkeiten zur Folge hat.

Der parlamentarische Leiter von CHEGA Madeira, Hugo Nunes, erklärte: „Wir können nicht länger tatenlos zusehen, wie Eltern und Betreuer täglich leiden.“ Er argumentiert, dass das System gestärkt werden muss, damit Familien nicht allein die Last der körperlichen, psychischen und finanziellen Erschöpfung tragen.

Der Gesetzesentwurf empfiehlt die Einrichtung eines regionalen Unterstützungsprogramms für Familien, die Einführung eines regionalen Zuschusses zur Fachkräftebindung, einen Plan für kontinuierliche Weiterbildung und Spezialisierung, Regelungen zur Mobilität von Technikern sowie die Umstellung auf mehrjährige Programmverträge zur Gewährleistung budgetärer Planbarkeit und Arbeitsplatzsicherheit.

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