Die Partei ADN Madeira hat ihren Vorschlag für eine jährliche Seeverbindung zwischen Madeira und dem Festland konkretisiert und konzentriert sich auf ein 75/25-Modell für die öffentliche Kompensation.
Der neue Vorschlag zielt auf eine flexiblere Nutzung der Kapazitäten der Fähre ab. Außerhalb der Zeiten mit hoher Nachfrage nach Passagieren und Privatfahrzeugen könnte ein Teil des verfügbaren Platzes für rollende Fracht genutzt werden. Ziel ist es, die operativen Einnahmen zu steigern und damit den Bedarf an öffentlichen Subventionen zu reduzieren.
Der Vorschlag beibehält das Prinzip, dass die Portugiesische Republik mindestens 75 % der Nettoentschädigung für den Dienst tragen soll, wobei die Autonome Region Madeira bis zu 25 % beisteuert. Diese regionale Beteiligung würde vorzugsweise durch eine Aktualisierung der finanziellen Beziehungen zwischen Staat und Madeira finanziert.
Die ADN Madeira setzt sich auch dafür ein, dass der Vertrag mit dem Betreiber kein Festbetrag ist, sondern von den erzielten Einnahmen abhängt. Je höher die Einnahmen aus Passagieren, Fahrzeugen und Fracht sind, desto geringer sollte die öffentliche Entschädigung sein, mit transparenten und prüfbaren Konten.