Die Partei Chega Madeira hat öffentlich Probleme im Zusammenhang mit Sanitäranlagen, Sicherheit und mutmaßlichen Unregelmäßigkeiten bei Sozialwohnungen in der Gegend zwischen der Kindertagesstätte Santo Amaro und der Industriezone Santa Quitéria in Funchal angeprangert.
Laut Chega wurden nach einem Besuch vor Ort "ernste städtische Sanitärprobleme und chronische Mängel bei der Müllabfuhr" festgestellt, ebenso wie vernachlässigte und vermüllte Gärten. Die Partei behauptet außerdem, dass IHM-Wohnungen von Einwanderern bewohnt werden, was den Verdacht auf "Aneignung von öffentlichem Eigentum", "illegale Untervermietung" oder unsachgemäße Zuweisung von Sozialwohnungen aufkommen lässt.
Chega Madeira berichtete auch über eine Zunahme des offenen Drogenhandels und -konsums sowie ein Gefühl der Unsicherheit bei den Anwohnern. Mitarbeiter eines großen Geschäfts müssen sich abends zusammenschließen, um sicher zur Arbeit zu gelangen. Die Partei fordert eine dringende und strenge Überwachung von Sozialwohnungen und eine verstärkte Nachbarschaftspolizei und kritisiert die Stadtverwaltung von Funchal dafür, dass sie angesichts der Verwahrlosung des Gebiets "wegschaut".