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Gesellschaft · Funchal · 28. August 2026

Die Quelle von Penteada: Erinnerungen an eine einfache Vergangenheit im Kontrast zum Verfall

Die Chronik erinnert an die alte Quelle von Penteada, einst ein wichtiger Ort, heute eine Ruine, im Kontrast zu Erinnerungen an ein einfaches Leben.

Die Rampa do Muro da Coelha, neben dem Universitäts-Campus, markiert den Beginn des Ortes Penteada, einst ein lebendiger Ort. Die Autorin erinnert sich an die Kieselsteine, poliert vom Durchgang von Ochsen und Maultieren, beladen mit Zuckerrohr und Wein.

Die Szene ruft einen Weg hervor, der nicht mehr existiert, aber in der Erinnerung an eine glückliche Kindheit weiterlebt. Erinnerungen an Bauernhöfe, eine Weinpresse, Alexandres Laden (Lebensmittel, Weinkeller, Bar und Tabakwaren) und die Schule von Maria do Carmo säumen den Weg in die Stadt. Alexandres Laden war ein Gemeinschaftszentrum, wo Lebensmittel auf Kredit und Wein glasweise gekauft wurden, bezahlt am Wochenende.

Es war eine Zeit knapper Ressourcen, aber reichlich vorhandener Früchte und Gemüse, in der niemand hungern musste. Ökologischer Landbau mit natürlichen Düngemitteln war gängige Praxis und produzierte Galega-Kohl und Aprikosenpflaumen von aussergewöhnlicher Qualität.

Diese Vergangenheit zu beschwören, bedeutet nicht, vergangenheitsorientiert zu sein, sondern die Vorteile eines einfachen, naturnahen Lebens zu bekräftigen. Das ursprüngliche Ziel, die Quelle, ist nun eine Ruine, ein unkenntliches Wrack, im Gegensatz zur Hochstraße, die darüber hinwegführt, ein Symbol für die Veränderungen, die Zeit und Geschichte mit sich gebracht haben.

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