Der einzige JPP-Abgeordnete in der Assembleia da República, Filipe Sousa, kritisierte den Premierminister dafür, dass er während seiner Rede zur Lage der Nation keine Bezugnahme auf Madeira und die Azoren gemacht hat.
Der Parlamentarier erklärte, das Schweigen offenbare eine "zentralistische" Sicht des Landes, und stellte fest, dass "es keinen einzigen Bezug auf die Autonomen Regionen gab. Kein Wort über Madeira. Kein Wort über die Azoren. Als ob fast eine halbe Million Portugiesen einfach nicht existieren würden".
Filipe Sousa betrachtet diese fehlende Erwähnung nicht als Versehen, sondern als besorgniserregendes politisches Signal, insbesondere angesichts ungelöster Fragen wie der Luftmobilität, der regelmäßigen Seeverbindung und der Entschädigung für die Kosten der Insellage. Die JPP verspricht, weiterhin einzugreifen, wann immer die Regierung der Republik sich bezüglich der Autonomen Regionen für "Schweigen" entscheidet.




