Der Regionalbeauftragte für Wirtschaft, José Manuel Rodrigues, forderte die Vorbereitung der Unternehmen Madeiras auf die technologische Transformation durch künstliche Intelligenz (KI). Bei einer Rede an der Universität Madeira setzte Rodrigues das Ziel, dass bis 2030 mindestens 25 % der regionalen KMU KI nutzen sollen, was zu Produktivitätssteigerungen von 15 % bis 20 % führen würde.
Rodrigues betonte, dass es nicht nur darum gehe, die Technologie einzuführen, sondern die Entscheidungsfähigkeit über deren Einsatz zu verbessern. Die KI-Einführung solle sich auf die Lösung konkreter Unternehmensprobleme konzentrieren, wie die Verbesserung der Produktion, die Reduzierung von Abfall und die Vertiefung der Kundenkenntnis, anstatt nur als Anschaffung neuer Werkzeuge betrachtet zu werden.
Da Kleinstunternehmen 86 % des madeirischen Unternehmensgefüges ausmachen, hob der Sekretär die Bedeutung der Schließung der Wissens- und Ressourcenlücke für eine effektive KI-Integration hervor. Er zitierte Daten, wonach nur 9,4 % der portugiesischen Kleinunternehmen KI nutzen, im Vergleich zu 17 % in Europa, und betonte die Notwendigkeit für Madeira, diese Lücke zu schließen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Der Beamte wies die Vorstellung zurück, dass die Verantwortung für KI-gestützte Entscheidungen verwässert werden könne, und erklärte, dass die letztendliche Verantwortung immer bei der entscheidenden Person liege. Er erwähnte auch die Bedeutung der Kenntnis von Vorschriften wie dem europäischen KI-Gesetz und der DSGVO.