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Wirtschaft · Funchal · 17. September 2026

Santa Cruz behält minimalen IMI und 1% IRS-Rückerstattung für 2027 bei

Die Gemeinde Santa Cruz schlägt vor, den minimalen IMI-Satz und eine 20%ige IRS-Rückerstattung beizubehalten und priorisiert Mittel für Stipendien und Vereine.

Santa Cruz behält minimalen IMI und 1% IRS-Rückerstattung für 2027 bei

Die Gemeinde Santa Cruz hat ihr Fiskalpaket für 2027 angekündigt, das die Beibehaltung des minimalen kommunalen Grundsteuer-Satzes (IMI) von 0,3% für städtische Gebäude vorsieht. Zusätzlich wird das Familien-IMI-Programm weiterhin Abzüge von 30 €, 70 € und 140 € für Haushalte mit einem, zwei oder drei oder mehr unterhaltsberechtigten Personen anbieten. Temporäre IMI-Befreiungen, die 2026 auslaufen, werden für weitere zwei Jahre bis 2028 verlängert, sofern die Immobilien die gesetzlichen Anforderungen erfüllen, wodurch der Befreiungszeitraum von drei auf fünf Jahre erhöht wird.

Hinsichtlich der Einkommensteuer (IRS) wird die Rückerstattung von 20% der Netto-Steuerschuld beibehalten. Die Gemeindeverwaltung begründet diese Entscheidung damit, dass die Priorität auf der Erhaltung von Mitteln für Stipendien, kleinere chirurgische Eingriffe, lokale Vereine und wesentliche Dienstleistungen, insbesondere für einkommensschwächere Familien, liegt. Die Gemeinde argumentiert, dass eine Erhöhung der IRS-Rückerstattung auf 5% jährlich etwa 1,26 Millionen Euro kosten würde, eine Summe, die nahe an den durchschnittlichen jährlichen Schuldentilgungen liegt, die von der vorherigen Verwaltung übernommen wurden.

Die kommunale Abgabe (Derrama) bleibt bei 1,5% des steuerpflichtigen Gewinns, mit einer Befreiung für Unternehmen mit einem Umsatz von bis zu 150.000 €. Die kommunale Wegerechtsgebühr bleibt ebenfalls unverändert bei 0,25%. Diese Fiskalvorschläge bedürfen der Beratung durch die Stadtverordnetenversammlung. Die Gemeindeverwaltung verteidigt ihre fiskalischen Entscheidungen und betont die Notwendigkeit einer verantwortungsvollen Finanzverwaltung zur Finanzierung geplanter Investitionen in Höhe von insgesamt 13,2 Millionen Euro, einschließlich Projekten wie dem Taxistand in Caniço und der Neugestaltung des Strandes Reis Magos.

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