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Politik · Funchal · 19. Juli 2026

JPP fordert mehr Autonomie und kritisiert mangelnden Dialog im Parlament von Madeira

Die JPP feierte das 50-jährige Bestehen der Legislativversammlung von Madeira mit einem Aufruf zu mehr Autonomie und Kritik an mangelndem Dialog und Pluralismus.

JPP fordert mehr Autonomie und kritisiert mangelnden Dialog im Parlament von Madeira

Die Partei Juntos Pelo Povo (JPP) feierte den 50. Jahrestag der Legislativversammlung von Madeira mit einer Rede, die sich auf die Vertiefung der regionalen Autonomie und die Kritik an der Funktionsweise des Parlaments konzentrierte.

Rafael Nunes, Vizepräsident der Legislativversammlung von Madeira (ALRAM) und von der JPP gewählt, plädierte für eine politische Kultur, die auf Dialog, Pluralismus und der Stärkung demokratischer Kontrollmechanismen basiert. Er kritisierte die parlamentarische Mehrheit dafür, keinen Dialog mit der Opposition zu führen und sich zu weigern, Verbände und Gewerkschaften anzuhören, und warnte vor der Notwendigkeit, das Vertrauen der Bürger in die Institutionen zu wahren.

Die JPP hob auch soziale Probleme hervor, wie z. B. Wohnkosten, Wartezeiten im Gesundheitswesen, prekäre Beschäftigungsverhältnisse junger Menschen und steigende Lebenshaltungskosten. In Bezug auf die Autonomie schlug sie die Überarbeitung des Regionalfinanzgesetzes, mehr finanzielle und steuerliche Autonomie, die Stärkung der territorialen Kontinuität und eine gemeinsame Meeresbewirtschaftung vor, zusätzlich zur Anerkennung regionaler Gesetze und der Möglichkeit von Referenden.

Die Partei schloss mit der Feststellung, dass die beste Ehrung für die Gründer der Versammlung darin besteht, die Autonomie weiter zu vertiefen, die Institutionen zu stärken und regionale Interessen über parteipolitische Bequemlichkeit zu stellen, und die Würde der Menschen von Madeira und Porto Santo zu verteidigen.

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