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Gesundheit · Funchal · 29. August 2026

JPP kritisiert "Flickwerk" der Regionalregierung zur Verschleierung sozialer Missstände

JPP bezeichnet die Verlegung von 30 Patienten in private Einrichtungen als Notmaßnahme zur Vermeidung von Operationsabsagen und kritisiert Missmanagement und mangelnde Planung.

JPP hat die jüngste Notfallentscheidung der Regionalregierung von Madeira, 30 Patienten mit problematischen Entlassungen in private soziale Solidaritätseinrichtungen (IPSS) zu verlegen, kritisiert und als Spiegelbild eines Gesundheitssystems in der Krise bezeichnet.

Die Partei erklärte, diese Maßnahme sei ausschließlich ergriffen worden, um Massenabsagen von Operationen im SESARAM zu verhindern und sei eine direkte Folge von "Jahren des Missmanagements, mangelnder Planung und völliger Inkompetenz bei der Schaffung sozialer Lösungen". JPP hatte zuvor gewarnt, dass die chronische Unfähigkeit der Exekutive, die Situation Hunderter Patienten zu lösen, die aus sozialen Gründen Krankenhausbetten belegen, zu einer inakzeptablen und vorhersehbaren Blockade der Krankenhäuser führen würde.

Laut JPP löst die aktuelle Verlegung von 30 Patienten weniger als sechs Prozent des realen Problems, wobei 518 Betten aus sozialen Gründen im gesamten SESARAM-Netzwerk belegt sind. In den beiden größten Krankenhäusern der Region belegen 250 Patienten mit klinischer Entlassung über vierzig Prozent der Kapazität, was ein normales chirurgisches Management behindert und einen Dominoeffekt mit Patienten in Notfallkorridoren verursacht.

JPP ist der Ansicht, dass die Lösung tiefgreifende Reformen erfordert, einschließlich einer obligatorischen Koordination zwischen den Gesundheits- und Sozialversicherungsabteilungen, der Einrichtung eines regionalen Netzwerks für kontinuierliche Versorgung, der Stärkung der primären Gesundheitsversorgung und der Schaffung einer Ombudsstelle für Gesundheitsnutzer.

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