Die JPP-Partei hat am Mittwoch auf die Schwierigkeiten der häuslichen Pflegekräfte auf Madeira aufmerksam gemacht und kritisiert einen vermeintlichen Widerspruch zwischen den Aussagen der Regionalregierung zur Stärkung der häuslichen Pflege und der tatsächlichen Situation.
Auf einer Pressekonferenz in Machico forderte JPP-Präsidentin Lina Pereira eine bessere Anerkennung dieser Fachkräfte und hinterfragte die Reduzierung der Zahl der Senioren, die vom Häuslichen Pflegedienst (SAD) betreut werden. Laut Partei sank die Zahl der Senioren mit häuslicher Pflege zwischen März 2024 und Juli dieses Jahres von 3.272 auf 3.100.
Lina Pereira kritisierte zudem Maßnahmen der Regionalregierung während der Ferienzeit, die ihrer Meinung nach die am stärksten gefährdeten Bürger benachteiligen, insbesondere die Neuplanung des PRR, die einen Rückgang von rund 500 Betten in der stationären und teilstationären Versorgung vorsieht.