Die Partei Juntos Pelo Povo (JPP) hat weitreichende Störungen in den Klimaanlagen öffentlicher Gesundheitsdienste auf Madeira gemeldet. Das Gesundheitszentrum Bom Jesus wurde besonders hervorgehoben, wo Personal, Patienten und Besucher Temperaturen von fast 30 Grad Celsius in geschlossenen Räumen ertragen mussten, was Komfort und Gesundheit beeinträchtigte.
Lina Pereira, Vorsitzende der JPP, erklärte, dass diese Situation kein Einzelfall sei und erinnerte an ähnliche Ausfälle im August im Krankenhaus Dr. Nélio Mendonça und im Loja do Cidadão. Die Partei führt diese Probleme auf mangelnde Investitionen und einen unzureichenden Wartungsplan der Regionalregierung zurück und hinterfragt die Existenz eines umfassenden Plans für die Instandhaltung und Reparatur dieser wesentlichen Geräte.
Die JPP kritisierte außerdem die PSD/CDS-Regierung für angebliche Kürzungen im Gesundheitswesen, während die Ausgaben in anderen Bereichen aufrechterhalten werden, und schlug eine Neubewertung der Prioritäten zum Wohle der Bürger im Gesundheitswesen vor.