Die JPP ist der Ansicht, dass die Ankündigung der 150.000 Euro Hilfe für Erdbebenopfer in Venezuela erst erfolgte, nachdem die Partei darauf aufmerksam gemacht hatte, dass die vor fast zwei Monaten von der Regionalregierung angekündigten Mittel die unterstützenden Institutionen der betroffenen madeirischen Gemeinschaft noch nicht erreicht hatten.
In einer Erklärung erinnerte die Partei daran, dass die Regionalregierung im Juli diese Unterstützung als Solidarmaßnahme angekündigt hatte. Laut JPP blieb die Hilfe trotz der öffentlichen Ankündigung bis vor kurzem unerfüllt.
Die Partei kritisierte diese "Art des politischen Handelns, die darauf basiert, Maßnahmen vor ihrer tatsächlichen Umsetzung anzukündigen" und betonte, dass in Notfällen der Unterschied zwischen Ankündigung und Ausführung "eine Frage der politischen Verantwortung" sei. Die JPP betrachtet die Entscheidung, die Mittel freizugeben, positiv und hofft, dass sie die Empfänger schnell erreichen.