Die PS-Abgeordnete in der Legislativversammlung von Madeira, Sílvia Sousa Silva, hat die Kapazität der Regionalregierung zur Umsetzung eines effektiven Weidemodells zur Prävention von Waldbränden hinterfragt. Sie warf dem Exekutivpräsidenten Miguel Albuquerque vor, seine Haltung zu diesem Thema erst nach den großen Bränden in der Region im Oktober 2023 geändert zu haben.
Sousa Silva vertritt die Ansicht, dass sich die Diskussion auf konkrete Maßnahmen vor Ort und den verfügbaren technischen und rechtlichen Rahmen konzentrieren sollte, und kritisiert ein Modell, das ihrer Meinung nach die Viehzucht einschränkt und deren Fähigkeit zur Bewältigung von Waldbrandmaterial begrenzt.
Die sozialistische Parlamentarierin fragt, ob die Region über spezialisierte Dienste, technische Kapazitäten und einen rechtlichen Rahmen für ein Modell verfügt, das die Reduzierung des Brandrisikos mit wirtschaftlichen Möglichkeiten für Viehzüchter kombiniert.